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Freiburger Gernot Erler will nicht mehr zur Bundestagswahl antreten

Seit fast dreißig Jahren sitzt dieser Freiburger für die SPD im Bundestag

Jetzt die Entscheidung: Zur nächsten Bundestagswahl 2017 möchte er nach längerem Nachdenken nicht mehr antreten, sondern sich stattdessen allmählich aus der Bundespolitik zurückziehen. Das Ziel Erlers: Er will den Weg frei machen für eine Verjüngung der Partei. Im Wahlkreis Freiburg sucht die SPD jetzt einen Nachfolger.

Ehrenamt und politisches Engagement bleiben bestehen

Zu seiner Zukunft sagte Erler im baden.fm-Interview, er möchte auch weiterhin seinen vielen Ehrenämtern nachgehen und ansonsten nach neuen Aufgaben in einer neuen Lebensphase suchen. Politisch aktiv bleibt er dabei auch weiterhin, so gut es geht, kündigt Erler an. Gerade in seinem Spezialgebiet der Friedenspolitik und der Politik des Ausgleichs zwischen Ost und West möchte er auch außerhalb des Bundestages noch in Zukunft tätig sein.

Nachfolger für Russland-Beauftragten nötig

Erler ist seit 2014 außerdem der Russland-Beauftragte der Bundesregierung und damit auch diplomatisch tätig. In diesem Jahr ist er außerdem der Sonderbeauftragte für den OSZE-Vorsitz. Beide Ämter würden noch vor seinem Ausscheiden aus der Politik auslaufen, sodass ein Nachfolger ohnehin nötig gewesen wäre.