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EHC Freiburg verlängert mit Dennis Meyer

Er hängt noch ein Jahr dran

Evergreen Dennis Meyer, 38, wird auch in der Saison 2016/17 für den EHC Freiburg auflaufen. In der Abwehr sind damit zwar noch nicht alle Plätze besetzt. Aber die Planung geht voran.

Dennis Meyer wird im EHC-Kader weiterhin als Verteidiger geführt, auch wenn alle Fans und Insider wissen: Der Mann kann beides, Defensive und Offensive. Der gebürtige Berliner ist eminent wichtig für die Arbeit von Trainer Leos Sulak, weil er ein klassischer Allrounder ist. Auch in der vergangenen Saison sprang Dennis Meyer immer wieder als Angreifer ein, wenn Verletzungen eine Lücke in den Freiburger Sturm gerissen hatten.
 
Neben seiner Flexibilität sind vor allem seine spielerische Klasse und - natürlich - seine Erfahrung die Erklärungen dafür, dass sich Dennis Meyer in der zweithöchsten deutschen Spielkasse festgebissen hat. Leos Sulak möchte diese Tugenden auch in der zweiten DEL2-Saison nicht missen. Die EHC-Verantwortlichen haben sich mit Meyer daher auf die Verlängerung seines Vertrages um ein weiteres Jahr geeinigt.
 
Zwei Positionen in der Abwehr werden wohl noch besetzt
 
Der Bankkaufmann - seinen Beruf wird er auch weiter parallel zum Spitzen-Eishockey ausüben - ist bereits seit 2008 im Breisgau und gehört beim EHC Freiburg längst zum Inventar. Kurz nach Saisonbeginn feiert Dennis Meyer seinen 39. Geburtstag; damit ist er der routinierteste Akteur im Kader der Wölfe.
 
Dieser nimmt mehr und mehr Konturen an: Nach Meyers Vertragsverlängerung steht nunmehr das grundsätzliche Arrangement der Abwehr: Vor Dennis Meyer haben sich bereits Alexander Brückmann, Lutz Kästle, Milos Vavrusa und Kapitän Philip Rießle weiter an den EHC Freiburg gebunden. Leos Sulak rechnet zudem damit, dass ihm der Schwenninger Förderlizenzspieler Yannick Mund (22, zuletzt Hannover Scorpions) regelmäßig zur Verfügung steht.
 
Damit sind in der Defensivabteilung voraussichtlich noch zwei Plätze frei. Einer davon soll besetzt werden von einem möglichst erfahrenen Kontingentspieler; aussichtsreiche Gespräche mit mehreren Kandidaten laufen. Eine Option für die Position des achten Verteidigers, die Leos Sulak und der EHC-Vorstand prüfen, wäre die Verpflichtung eines jungen, entwicklungsfähigen Cracks, der von auswärts zum EHC Freiburg stößt. Noch gibt es hier aber mehrere Denkmodelle.