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Berlin: Koalition einigt sich auf Frauenqoute in Aufsichtsräten

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Frauenministerin Manuela Schwesig erhofft sich von der gesetzlichen Frauenquote für große Unternehmen eine gesellschaftliche Veränderung. Das Gesetz sei ein wichtiger Schritt für die Gleichberechtigung, weil es auch einen Kulturwandel in der Arbeitswelt einleiten werde, sagte die SPD-Politikerin. Die Spitzen der großen Koalition hatten sich am Abend auf eine 30-Prozent-Quote für gut 100 börsennotierte Unternehmen geeinigt.

SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann hat die Einigung der großen Koalition auf eine gesetzliche Frauenquote als großen gesellschaftlichen Fortschritt bezeichnet. Die Quote für Aufsichtsräte sei vor allem ein starkes Signal an die qualifizierten Frauen in diesem Land, sagte Oppermann in der Generaldebatte zum Haushalt.

Wirtschaftsverbände haben das Vorhaben als schädlich abgelehnt. Kritik kam auch aus der Opposition.