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Berlin: BND-Bilanz- 19 Anschläge auf Bundeswehrsoldaten vereitelt

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Der deutsche Geheimdienst BND hat erstmals Details zu seinen Aktivitäten im Ausland veröffentlicht. So sind auf deutsche Soldaten in Afghanistan seit 2011 in 19 Fällen Anschläge vereitelt worden. Außerdem war der BND in den vergangenen fünf Jahren an über 30 Entführungsfällen von deutschen Staatsbürgern beteiligt – sagte Geheimdienst-Chef Gerhard Schindler bei einem Kongress in Berlin. Aktuell sind rund 1500 deutsche Soldaten in Afghanistan im Einsatz. Der Bundesnachrichtendienst unterstützt den Einsatz mit rund 300 Mitarbeitern vor Ort und in der Zentrale.

Nach Einschätzung des Bundesnachrichtendienstes ist die Terrormiliz Islamischer Staat  die weltweit gefährlichste Terrororganisation – noch vor dem Netzwerk Al Kaida. BND-Präsident Gerhard Schindler sagt der IS ist die vermögendste, bestorganisierte und bestbewaffnete terroristische Organisation. Was sie von anderen unterscheidet, ist die enorme menschenverachtende Brutalität ihres Vorgehens, so Schindler.