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Bombenverdacht im Freiburger Institutsviertel

Im Freiburger Institutsviertel könnte eine Bombe liegen

Kampfmittelbeseitiger suchen ab dem 09. November im Boden nach einem alten Weltkriegs-Blindgänger. Die ersten Anwohner in der Albertstraße haben bereits am Donnerstag Post bekommen, in der gewarnt wurde, dass ihre Häuser kurzzeitig evakuiert werden, sollte sich der Verdacht bestätigen. Um die mögliche Fundstelle herum wollen die Einsatzkräfte dann eine Sicherheitszone mit 230 Meter Radius einrichten.

Im Einzugsgebiet lägen dort auch ein Krankenhaus und eine Schule. Auch hier darf voraussichtlich vorsichtshalber während der Aktion niemand in den Gebäuden bleiben. Auf dem Gelände des Institutsviertels befinden sich unter anderem die Uni-Fakultäten der Chemie, Physik, Pharmazie, sowie die Rechtsmedizin der Freiburger Uniklinik. Gefährliche Stoffe, mit denen die Wissenschaftler ansonsten arbeiten, sollen für die Dauer des Einsatzes an einem anderen Ort in Sicherheit gebracht werden.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst war auf den Standort aufmerksam geworden, nachdem Experten alte Luftbilder aus dem Zweiten Weltkrieg ausgewertet hatten. Demnach kann mit hoher Wahrscheinlichkeit gesagt werden, dass im Institutsviertel damals Bomben abgeworfen wurden, die aber nicht explodiert sind.