© Bergwacht Schwarzwald

Bergwacht Schwarzwald muss zu Lawineneinsatz am Feldberg

Verschütteter konnte sich selbst befreien

Am Sonntag (17.01.2021) ist ein Skifahrer am Feldberg von einer Lawine verschüttet worden. Die Bergwacht war mit 34 Einsatzkräften und einem Lawinenhund im Einsatz. Der Verschüttete konnte sich allerdings selbst befreien. Die Bergwacht Schwarzwald warnt vor den Gefahren der Schneemengen.

Es ist eine Meldung, die es im Schwarzwald nur selten gibt: Ein Skifahrer wurde im Zastler Loch am Feldberg von einer Lawine verschüttet. Gegen 11 Uhr ist die Bergwacht Schwarzwald mit 34 Bergrettern und dem Lawinenhund Monti ausgerückt. Durch den dichten Nebel und Schneefall konnte der Rettungshelikopter den Feldberg nicht anfliegen.

An der Unfallstelle dann die Entwarnung: Der Skifahrer konnte sich aus eigener Kraft befreien und blieb unverletzt. Die Bergwacht Schwarzwald erkundete in den nachfolgenden Stunden umfangreich das Feld, um definitiv auszuschließen, dass sich weitere Personen in der Lawine befinden. Dazu wurde auch eine Suchdrohne eingesetzt. Am Nachmittag war der Einsatz beendet.

Die Bergwacht Schwarzwald warnt eindringlich vor den Gefahren, die im Moment von den Schneemengen im Gelände ausgehen. In den Höhenlagen herrscht weiterhin ein erhebliches Lawinenrisiko.

(dk)