Basel: Schwarze Witwe in Wohnung sichergestellt

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Die Basler Polizei hat letzte Woche zusammen mit dem Veterianäramt die hochgiftige Spinne „Schwarze Witwe“ in einer Wohnung sichergestellt. Der Besitzer hatte die Spinne in einem verschlossenen Plastikgefäss gehalten, was nicht den Sicherheitsvorschriften entspricht. Außerdem ist die Haltung von Gifttieren bewilligungspflichtig. Die Spezialisten haben die Sinnen an das Veterinäramt Basel-Stadt übergeben.

Der Biss einer „Schwarzen Witwe“ wird nicht immer sofort bemerkt, er ist meinst nur wie ein Nadelsrich spürbar. Durch den Biss wird ein Nervengift übertragen. Es verursacht unwillkürliche neuromuskuläre Entladungen, die zu krampfhaften Bauchschmerzen und steigernden Muskelschmerzen führen. An der Bisswunde kommt es zu lokalen Schwellungen und Rötungen. Wegen der relativ geringen Menge des Gifts, das bei einem Biss in die Wunde übertragen wird, besteht für den Menschen selten Todesgefahr. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand stirbt, hängt von der gesundheitlichen Verfassung ab, ältere Menschen und Kinder können an dem Biss sterben. Die Spinne beißt aber nur, wenn sie gestört oder angegriffen wird.

Allgemeine Informationen zur Haltung gefährlicher Tiere können auf der Internetseite des Veterinäramts abgerufen werden.