Christian Streich, Tim Kleindienst, SC Freiburg, © Arne Dedert - dpa

Auch Schiedsrichter sind vom kuriosen Halbzeit-Elfmeter gegen SC Freiburg nicht begeistert

Unfreiwillig war der SC Freiburg an einem der kuriosesten Elfmeter in der Fußballgeschichte beteiligt

Nach der ungewöhnlichen Elfmeter-Entscheidung beim Bundesliga-Auswärtsspiel des SC Freiburg am Montagabend (16.04.2018) in Mainz gibt es jetzt auch von Seiten der Unparteiischen Kritik an der Durchführung.

DFB-Schiedsrichter-Boss Lutz Michael Fröhlich hat sich über vom nie dagewesenen Halbzeit-Elfmeter nicht gerade begeistert gezeigt. In einem Interview mit dem Fernsehsender Eurosport räumte er inzwischen ein:

Das sind Szenen, die eigentlich keiner haben will. Vom Ablauf her ist das keine Werbung, aber es war in diesem Fall tatsächlich nicht anders möglich. Damit muss man leben im Moment.

Die Freiburger Spieler sahen das nach dem Spiel freilich ganz anders. SC-Torjäger Nils Petersen hatte sich bereits in der Spielerkabine eine Banane geschält und wollte noch auf Toilette gehen, als es plötzlich hieß, dass die Mannschaft wieder raus aufs Spielfeld muss.

Gerade für den Kopf sei die Entscheidung keine einfache gewesen, so Mittelfeldspieler Julian Schuster. Weil alle Spieler überrascht wurden, hätte danach die Struktur gefehlt. Trotzdem ist ein Protest gegen die Wertung des Spiels für den Sport-Club zunächst kein Thema.

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Erst nach dem Pfiff zur Halbzeitpause hatte Schiedsrichter Guido Winkmann von seiner Videobeweis-Assistentin die Info bekommen, dass Abwehrspieler Marc-Oliver Kempf im eigenen Strafraum beim Angriff der Mainzer an einem Handspiel beteiligt war.

Nachdem die Bilder in den ersten Pausenminuten gesichtet waren, entschied Winkmann, dass es trotzdem noch zu einem Elfmeter kommen muss. Pablo De Blasis traf somit in der siebten Minute der Nachspielzeit für die Gastgeber zum 1:0. Am Ende unterlagen die Freiburger mit zwei Gegentoren zu Null und befinden sich nun auf dem Relegationsplatz.

(fw)