Durbach: „Getrennte Kunstwelten“ – Hurrlemuseum in Durbach stellt Ost-West-Kunst aus

Zum 25. Mal jährt sich in diesem Jahr der Mauerfall. Eine Ausstellung im Museum Hurrle in Durbach blickt auf die getrennte Kunstwelt vor der Wende zurück. Fast hundert Künstler aus Ost und West sind mit Gemälden und Skulpturen aus dieser Zeit ausgestellt. Der Titel der Ausstellung: „Formen des Eigensinns – Deutsche Kunst in Ost und West vor der Wende“. Der Kunstsammler Rüdiger Hurrle stellt verschiedene Werke aus beiden Teilen des damals getrennten Deutschlands in einer Ausstellung aus.

Fast drei Jahrezehnte liegen zwischen dem Bau und der Fall der Berliner Mauer. Was sich in der Kunstszene zu beiden Seiten in diesem Zeitraum abgespielt hat, ist sehr unterschiedlich. Denn während die ostdeutsche Kunst durch das politische System in ihrer Freiheit eingeengt wurde, geriet die westdeutsche Kunst zunehmend durch die Forderungen eines kapitalistischen Kunstmarkts unter Druck.

Insgesamt werden 95 Künstler mit 180 Gemälden und Skulpturen gezeigt. Schlaglichtartig führt die Ausstellung den Besucher durch 40 Jahre getrennte Kunstwelt. Wenn auch Sie sich von der künstlerischen Vielfalt überzeugen lassen wollen, dann haben Sie noch bis zum 21. Juni 2015 im Museum Hurrle mit der Ausstellung „Getrennte Welten – Formen des Eigensinns“  die Gelegenheit dazu.