Ausstellung Art Basel

Über 300 Galerien aus 5 Kontinenten stellen hier aus – die Art Basel wird immer globaler. Erst vor wenigen Wochen wurde erstmals die Art Basel Hongkong eröffnet. Neben der Art Basel Miami bereits die zweite Tochtermesse außerhalb der Schweiz. So spannt die erfolgreiche Messe für moderne und zeitgenössische Kunst ein Geflecht von Beziehungen zu Galeristen, Kunstsammlern und Museen in aller Welt. Das Zentrum ist und bleibt aber Basel – in den Hallen bekommt der Besucher die Auswahl zwischen Skuril, abstrakt, feinfühlig oder aufwühlend geboten. Alles scheint erlaubt – vom klassischen zweifarbigen Bild der Moderne – bis hin zu den berühmten schwarzen Wollfäden der in Berlin lebenden Japanerin Chiharu Shiota. Mit ihrem Werk „Silence“ verarbeitet sie ein Kindheitstrauma. Und hier ist arbeiten wörtlich gemeint. 6 Menschen waren vier Tage damit beschäftigt rund 200 Kilometer Wollfäden zu spannen, zu ziehen und zu verknoten.

Die Besucher sind immer wieder auf´s neue von der modernen Kunst fasziniert.

So wie das Werk der Amerikaner Jonah Freeman und Justin Lowe, das die Besucher durch einen Kleiderschrank betreten müssen. Am Ausgang des Kunstwerks muss man sich bezeichnenderweise durch einen riesigen Kleiderberg hinaus-wühlen. Das die Künstler dafür bekannt sind, Psychodelische Drogen zu sich zu nehmen kann man da irgendwie verstehen.

Wenn sie wissen wollen, wie es in dem Kleiderschrank aussieht, dann sollten sie bis Sonntag auf die Art Basel fahren. Täglich von 11 – 19 Uhr sind die Hallen geöffnet – Die Karte an der Tageskasse kostet 39 Franken, wer ein Kunstwerk kaufen will, sollte aber deutlich mehr Geld mitbringen.